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    <title>futtermaus politiken</title>
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    <title>futtermaus politiken</title>
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  <item rdf:about="http://futter.twoday.net/stories/1105874/">
    <title>Metrosexuelle Heizdecken</title> 
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    <description>Ich bin seit kurzem wieder &amp;#8211; nach sehr langer Absenz &amp;#8211; mit einer Lederjacke ausgestattet. Nat&amp;uuml;rlich nicht mit jenem Modell, das vor 20 Jahren als Insignie des unabh&amp;auml;ngigen Lebensstils galt &amp;#8211; nein, keine Rockismus-Tierhaut, sondern eine, die weniger Schwei&amp;szlig; und Ausschreitung signalisiert und mehr das Blog-Proletariat (wie ich es mir vorstelle) repr&amp;auml;sentiert. Diese Modehilfe kam als Geschenk einer lieben Freundin zu mir und daher in meinen Kasten, weil deren Kastenstangen sich gef&amp;auml;hrlich mit den Schnickschnackfr&amp;uuml;chten des Zeitenlaufs biegen. Dabei stammt das St&amp;uuml;ck gar nicht aus ihrem ureigensten Schnickschnackbestand, sondern aus dem ihres Mannes, es war aber wohl damals ihre Hardline-Style-Beratung, die ihm zu derlei Schnickschnackglanz verhalf, und als der Glanz ermattet war, wieder auf ihre Kastenstange musste. So wurde von meiner Freundin ein konspiratives Plastiksackerl geschn&amp;uuml;rt und bei ebensolchem Treffen unter ichbrauchplatz, soschadeabererziehtdasniewiederan, jackesehrgeilo etc. Bezeugungen (und ein paar W&amp;auml;sserchen) eine eierschalenfarbene Lederjacke an mich &amp;uuml;bergeben. Ja genau: kurz, eierschalenfarben und mit s&amp;uuml;&amp;szlig;-&amp;uuml;berkandidelten Seitentaschen ben&amp;auml;ht (wahrscheinlich in irgendeiner Retro-Welle der 80iger Jahre als dezentes Zitatmodeteil hergestellt). Das gut abgehangene St&amp;uuml;ck Lederjacke ist nun meiner (anf&amp;auml;nglich skeptischen) Sympathie ausgesetzt, weil sein Etikett innen mir sagt, es sei &quot;for real man&quot; gemacht, aber es au&amp;szlig;en so unausgesetzt &quot;camp&quot;  ist, dass der Mann meiner Freundin seine heterosexuelle Integrit&amp;auml;t und Performanz durch sein Tragen sicherlich extrem sabotiert sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sch&amp;ouml;n, dass es nun meine Schultern sind, die eine an und f&amp;uuml;r sich ernste Sache (wirklicher Mann) in etwas  Frivol-Komisches (Mann, nicht wirklich und eierschalenfarben) &amp;uuml;berf&amp;uuml;hren d&amp;uuml;rfen. Campness ist immer noch/immer wieder eine tolle Erlebenshilfe, und meine kurzzeitige Bef&amp;uuml;rchtung, dass die super&amp;ouml;de, industrielle Idee von Metrosexualit&amp;auml;t einigen Schaden anrichten k&amp;ouml;nnte, hat sich als mein Denkfehler erwiesen (und im &amp;uuml;brigen habe ich letztere solange ignoriert bis sie von allein verschwunden ist). Als ich in der Stra&amp;szlig;enbahn vor Jahren w&amp;auml;hrend einer kalten Fahrt den Satz einer &amp;auml;lteren Mitb&amp;uuml;rgerin und lebensweisen Agentin zu einer anderen Agentin aufschnappte, &quot;dass dem Menschen, der die Heizdecke erfunden hat, eine gro&amp;szlig;e Anerkennung geb&amp;uuml;hrt&quot; h&amp;auml;tte ich ein lautes &quot;und dem Menschen der Camp erfunden hat auch&quot; anf&amp;uuml;gen sollen. Allein, so parat ist und hat man das nie (besonders wenn &amp;auml;ltere Agentinnen mit Pelzhauben involviert sind), aber ich verstehe diesen kleinen Beitrag als Nachholung von schm&amp;auml;hlich Vers&amp;auml;umtem...</description>
    <dc:creator>firat</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 firat</dc:rights>
    <dc:date>2005-10-31T10:14:28Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://futter.twoday.net/stories/1053329/">
    <title>Elke Krystufek</title> 
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    <description>Superstar, du machst uns reich!&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;290&quot; height=&quot;400&quot; title=&quot;ephemere KunstSuperStar mit dem Mut zur Nacktheit ausgestattet&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/futter/images/elke krystufek.jpg&quot; alt=&quot;ephemere KunstSuperStar mit dem Mut zur Nacktheit ausgestattet&quot; /&gt;</description>
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    <dc:date>2005-10-12T18:23:22Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://futter.twoday.net/stories/1042194/">
    <title>Was eine esspoetische Ungerechtigkeit ist</title> 
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    <description>Nach der Amtseinf&amp;uuml;hrung des neuen Papstes kochte ich mir zum erstenmal &quot;Egg benedict&quot; aus Gr&amp;uuml;nden des &amp;Uuml;bermuts und billiger Alltagspolemisierung zum Sonntagsfr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck. Es hat &amp;uuml;berraschenderweise sehr, sehr gut geschmeckt, was ich anf&amp;auml;nglich dem verfressenen jungen Menschen nicht recht glauben wollte, der mir vor einiger Zeit von der in der Stadt grassierenden Brunch-Essmode erz&amp;auml;hlte, wo man eben besagtes Ei schon seit l&amp;auml;ngerem anbietet. Ich lasse mir immer gern vom Essen und Kochen erz&amp;auml;hlen, denn eine eindr&amp;uuml;ckliche Einverleibung ist das, was beinahe unausl&amp;ouml;schlich in unserer Erinnerung bleibt. &quot;Egg benedict&quot; ist nun tats&amp;auml;chlich ein tolles Rezept, denn es hat ein sehr popkulturelles Element, das beim Kochen selten vorkommt, n&amp;auml;mlich die Doppelung, die Wiederholung: Zwei Darreichungsformen des Eis in einer Speise &amp;#8211; pochiert und als Sauce hollandaise. - Zwei V&amp;ouml;gel mit einem Stein! Da mich nun der neue Papst nicht sonderlich interessiert und ich es auf Dauer als esspoetische Ungerechtigkeit empfinden w&amp;uuml;rde, bei meinen seltenen Sonntagslebensverfeinerungen an die j&amp;uuml;ngsten Personalver&amp;auml;nderungen der katholischen Kirche erinnert zu werden, hei&amp;szlig;t das jetzt bei mir &quot;Ei wie zwei V&amp;ouml;gel mit einem Stein&quot;. Morgen mache ich mir das, und wenn es jemanden interessiert kann ich n&amp;auml;chste Woche das Rezept hierher stellen...inshallah!</description>
    <dc:creator>firat</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 firat</dc:rights>
    <dc:date>2005-10-08T19:56:46Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://futter.twoday.net/stories/1042043/">
    <title>Reichtumsrausch mit Elke</title> 
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    <description>Und &amp;uuml;berhaupt die Paradoxie - die hat was. Ich liebe geradezu die Phrase &quot;prek&amp;auml;rer Wohlstand&quot;, weil ich mir einbilde, selber davon betroffen zu sein und der eher leidlichen Lebenssituation eine eher tolle &amp;Uuml;berschrift zu geben vermag. Dieser Wohlstand ist nicht peinlich und kann &amp;uuml;berdies als &quot;firewall&quot; gegen&amp;uuml;ber jedweder Freizeitidee hochgezogen werden, bei der man einfach nicht mitmachen will und die &quot;irgendetwas&quot; kostet. Letzte Woche habe ich leichtfertig zu einer Freundin gesagt,  ich sei jetzt reich (weil ich ein bisschen mehr arbeite) und musste dann abends in einer Art Reichtumsrausch&lt;br /&gt;
mit ihr zu einer Performance von Elke Krystufek gehen, die einen frechen Eintrittpreis hatte und insgesamt entt&amp;auml;uschend war. Das Sch&amp;ouml;nste aber war, dass wir uns beide kurzzeitig unseren Wohlstand glaubten.</description>
    <dc:creator>firat</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 firat</dc:rights>
    <dc:date>2005-10-08T17:54:54Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://futter.twoday.net/stories/1042037/">
    <title>Sch&amp;ouml;n, vielleicht</title> 
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    <description>Ich geh&amp;ouml;re nun zum Blog-Proletariat und bin ersteinmal und gleichzeitig der Folter und der Freude meines modernen Unvorsichtigseins ausgesetzt. Individualit&amp;auml;tspanik (in Sinn von zuwenig aber auch manchmal von zuviel) war immer schon einer meiner Motoren f&amp;uuml;r folgenlosen Tratsch und fragw&amp;uuml;rdiger Produktion. Bei jeder sich bietenden, besseren Gelegenheit sondere ich meine Lieblingsstandardbehauptung &quot;der Mensch braucht ein Mysterium&quot; ab, aber im Garten meines Herzens meine ich damit &quot;eine kleine Individualit&amp;auml;tspanik ist eine sch&amp;ouml;ne innere Ressource, behalte sie doch f&amp;uuml;r dich&quot;. Allein, ich bin jetzt auch hier drin, zusammen mit Millionen von Ichs mit &quot;Panik-Ausstattungen&quot; unterschiedlichster Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e und Ausformung und betreibe hobbym&amp;auml;&amp;szlig;ig die Selbstwerdung durch Einzeln- und Besonders-Sein. Das ist unvorsichtig, paradox und vielleicht sogar sch&amp;ouml;n.</description>
    <dc:creator>firat</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 firat</dc:rights>
    <dc:date>2005-10-08T17:48:55Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://futter.twoday.net/stories/974945/">
    <title>N&amp;auml;chster Tag</title> 
    <link>http://futter.twoday.net/stories/974945/</link>
    <description>Ich bin angehalten in einer halben Stunden zu recherchieren und zu publizieren, wenn auch nur zu &amp;Uuml;bungszwecken, allein beides gleichzeitig kann ich nicht! Es muss bei mir immer eines nach dem anderen passieren, ich bin eindeutig &quot;old school&quot;.  Ich stelle hier einen&lt;a href=&quot;http://grrrlzines.net/interviews/OvaryAction.htm&quot;&gt; link&lt;/a&gt; zur Ablenkung  hin (ein Interview mit  meinen norwegischen Bekanntinnen, die ein ein kleines, feines, kopiertes Magazin zu Feminismus, Queersein, Girlsrock... also Themen des sanften poetischen Terrorismus, betreiben).</description>
    <dc:creator>firat</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 firat</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-14T10:25:19Z</dc:date>
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    <title>Meine kleine neue tempor&amp;auml;re autonome Zone</title> 
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    <description>Dies ist mein erster Beitrag f&amp;uuml;r mein weblog &quot;futtermaus politiken&quot;,  das eine noch bescheidene Lernfrucht des Kurses &quot;Internet + politische Bildung ist&quot;. Mir ist beim Einrichten dieses Platzes der Schriftsteller und Philosoph Hakim Bey eingefallen, der &amp;uuml;ber &quot;tempor&amp;auml;re autonome Zonen&quot; ein ganzes Buch lang nachgedacht hat.  Und es packt mich eine fast kindische Euphorie wenn ich daran denke, dass ich mir auf diese einfache Weise so etwas wie eine halb&amp;ouml;ffentliche autonome Zone schaffen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum nicht wieder reinschauen bei einem der V&amp;auml;ter neuerer Theorie - ein Kurzinterview unter:   &lt;a href=&quot;http://www.arte-tv.com/de/content/tv/02__Communities/C2-arts_20and_20music/02-Magazine/11__Tracks/99__Archives/edition-2004.10.26/01-taz/675998.html&quot;&gt;link&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>firat</dc:creator>
    
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